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Warum diese Anzeige? – Der neue Anzeigenvorgaben-Manager

Mittwoch, 2. November 2011

Google wirbt seit Neuestem mit „mehr Transparenz und Wahlmöglichkeiten bei Anzeigen in der Google-Suche und Google Mail“. Dabei dreht es sich um personalisierte Anzeigen auf der einen und um AdWords-Anzeigen auf der anderen Seite. Dem User wird es ab sofort möglich sein, eine Art Anzeigenverwaltung vorzunehmen und seine persönlichen Interessen in den Suchanfragen berücksichtigen zu lassen. Dies soll die relevanten Suchergebnisse erhöhen.

Bei Suchergebnissen wird nun im Anzeigenfenster oben rechts der Text erscheinen „Warum diese Anzeige?“ Klickt der eingeloggte Google-User diesen Link, gelangt er auf die Seite des neuen Anzeigenvorgaben-Managers. In diesem Manager ist der User in der Lage eine Art persönliches Suchprofil anzulegen. Dieses Profil beeinflusst die Ein- u. Ausblendungen personalisierter Suchergebnisse und AdWords-Anzeigen. Der Anzeigenvorgaben-Manager beinhaltet mehrere Setup-Funktionen u.a. „Anzeigen blockieren“ und „Deaktivieren“.

Warum diese Anzeige?

Auswirkungen auf den User

Blockiert ein User unerwünschte Anzeigen einer Website, so werden diese bis zum erneuten Aktivieren ausgeblendet. Somit kann der User Suchergebnisse und Werbung in gewisser Form steuern. Der User hat in diesem Moment „bessere Suchergebnisse“ und wird nicht von unerwünschten Anzeigeneinblendungen gestört. Allerdings sollte der User nicht vergessen, dass Werbe-Angebote gewisser Websites für Ihn in geraumer Zeit wieder von Interesse sein könnten. Somit entsteht der persönliche Verlust von Informationen. Beispielsweise wenn es um preisliche Vorteile oder Neuigkeiten auf dem Markt geht.

Auswirkungen auf den Werbetreibenden

Für Unternehmen, die Anzeigen schalten und AdWords-Agenturen, sieht die alltägliche Arbeit mit dieser Neuerung etwas anders aus. Im Grunde hat er keinen Einfluss bzw. Einsicht wie oft er von Usern blockiert wurde. Google sagt aber ausdrücklich auf Ihrem AdWords-Blog „Wie oft Ihre Anzeigen von Nutzern blockiert wurden, wirkt sich auf Ihren Qualitätsfaktor und Anzeigenrang aber nicht direkt aus.

Ob das nun tatsächlich so ist oder auch nicht, wird sich zeigen. Im Grunde ist das Blockieren eine soziale Aktivität, welche bei Google in letzter Zeit an Wert gewonnen hat.

Was heißt das nun für die AdWords-Analyse?

Wenn User die Möglichkeit haben, Anzeigen zu deaktivieren, würden wohl die Impressions im Laufe der Zeit weniger. Dem User wird außerdem der Versuch genommen auf eine der irrelevanten Anzeigen zu klicken und damit Impressions, Klicks und Kosten zu beeinflussen. So könnte die CTR steigen und damit, dank höherem Interesse, zu mehr Conversions führen.

Google selbst schreibt:
Weniger Anzeigen: Nutzer, die die Anzeigenpersonalisierung aktiviert haben, sehen 13 Prozent weniger Anzeigen als Nutzer, die sie deaktiviert haben.

Relevantere Anzeigen: Nutzer, die die Anzeigenpersonalisierung aktiviert haben, klicken 47 Prozent häufiger auf Anzeigen als Nutzer, die sie deaktiviert haben.

Kling doch gut oder?

Weiterführende Links:

Inside AdWords US

Kategorie: Google Such- & Werbenetzwerk

Spezialisierung auf Google AdWords Such- und Display-Netzwerk sowie Mobile Ads. Zusätzlich ist er Bing Ads Accredited Professional.

Paul Schlotter

Senior Account Manager

ps@adseed.de
Fon: +49 341 2253721-4

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