#AFBMC Recap

adseed war (digital) bei der AllFacebook Marketing Conference in Berlin dabei. Sie fand dieses Mal als hybride Veranstaltung vor Ort und online statt. Und gleichzeitig das letzte Mal mit den Gründern und Moderatoren Jens Wiese und Philipp Roth – Wir ziehen den Hut und sagen „Danke!“ für viele tolle Veranstaltungen, Ideen und Erlebnisse!

Die Keynote hatte alles, was man zum wach werden braucht: Feuer, Witz und „Scheiß di net an“. Robert Seeger und Curt Simon Harlinghausen haben viele Thesen genannt, aber auf den Punkt gebracht, was Social Media weiter ausmachen wird – nämlich Beiträge, die mindestens 10 Bekannten imponieren, Konventionen gekonnt zu brechen und hartnäckig guten Content zu bieten. Das gilt für Werbeanzeigen wie für organische Beiträge. Und unser Lieblinsbeispiel „Laughing Man“ vs. „Aviation Gin“.

Danach wären wir gerne der Entwicklung vom Funnel zum Schachbrett gefolgt, die Technik auf Track 2 spielte hier und andernorts aber nicht immer mit. Sehr schade, dass die Streams erst in 1-2 Wochen bereit sind. Dafür konnte uns Daniela Vey mit Ideen zum “Hirnorgasmus auf Instagram” inspirieren, trotz mitgenommener Stimme. Gute Besserung!

“Myth-Busting” Spezial

Echte Fakten brachte das “Myth-Busting” Spezial mit Carsta Maria Müller von Facebook und Mathilde Burnecki von Instagram: Kurze Videos werden immer wichtiger, Swipe-Up wird durch den Link-Sticker ersetzt und Hashtags entfalten ihre Wirkung unabhängig davon, wo sie stehen. Auch wenn die „Mythbusters“ nur drei bis vier davon (!) empfehlen.

Wer glaubt, seine organische Reichweite nach einer Anzeigenschaltung zusammenschrumpfen zu sehen, sollte eher prüfen, wie gut bezahlter Content zu seinem Thema passte. Und das Facebook Workprofile kommt!

Alles andere als trocken war Dr. Thomas Schwenkes Vortrag zu den Themen Recht, Cookies und Haftung. Bei Cookie-Bannern sollte man demzufolge gleichwertig „Annehmen“ vs. „Ablehnen“ anbieten – und vorsichtig sein mit Tricks. Außerdem ging es um Einwilligung für den Newsletterversand (ja, Double-Opt-In), Transfer Impact Assessments, die Unternehmen für den Fall einer Nachfrage vorzeigen können sollten und das Influencer-Urteil, das mehr Fragen als Antworten brachte. Es lohnt sich außerdem für jede Agentur, rechtliche Prüfungen oder Beratungen schriftlich auszuschließen – so der Experte zu Haftungsrisiken.

Wann kommen geschätzte Conversions?

Nach der Mittagspause gab es interessante Einblicke von Thomas Hutter und Michaela Gahbauer in Brand- und Conversion-Lift Studien bei Facebook, die wir ab 30.000€ Budget über max. 3 Monate auch ohne den Support anlegen können. Tom Thaler empfahl seine Lieblings-Reporting-Tools für den anschaulichen Vergleich von Facebook Ads Daten und Google Analytics. Das Ende klarer Messbarkeit inkl. der Schätzung von Conversions könnte ihm zufolge bereits zum Black Friday 2021 auf uns zukommen. Außerdem gab er den Tip, Reportings erst Dienstags zu verschicken – wenn die Ergebnisse des letzten Samstags mit eingelaufen sind.

Zuletzt nahm Jakob Strehlow die alten Hasen mit hinunter ins TikTok-Rabbit-Hole und gab beeindruckende Beispiele für kosteneffiziente Werbung entlang der Jugendkultur.

Im Block nach der Kaffeepause sprachen zunächst Christoph Funke-Kaiser und Steven Urry gute Strategien für Haltungsmarketing an. Ihre Empfehlungen fürs Community Management sind ein Blick ins Profil der Pöbler, um die Antwort anpassen zu können, eine Portion Humor und transparente Kommunikation, warum welche Schritte/Löschungen folgten.

Der Titel des letzten Vortrags gibt auch ein erstes Fazit her: Digital is Superpower. Benjamin Schoderer von KFC Germany und Helge Ruff zeigten auf, wie der Umsatz mit A/B-Testing, Datenhoheit und guter Messung Stück für Stück gesteigert werden kann. Das war ein Best Case in jedem Sinne.

Unser #AFBMC Fazit

Nach der hybriden Veranstaltung ziehen wir ein gemischtes Fazit: Auf der einen Seite war das Spektrum an Vorträgen wieder sehr vielfältig und nah an unserer Arbeit als Agentur. Wir haben wieder zahllose Ideen und Anregungen mitgenommen.

Andererseits hätten wir uns eine Kennzeichnung gewünscht, welche Speaker sich eher an Anfänger und welche sich an Profis mit großen Budgets richten. Technik und Networking-Möglichkeiten waren teils durchwachsen. Desto mehr freuen wir uns auf das nächste Jahr, wenn hoffentlich wieder vor Ort gesprochen und zugehört werden kann.

Wir sind gespannt, da das Format ohne seine Gründer auch ganz anders als bisher ausfallen könnte.

Danke und bis hoffentlich bald!

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