Google AdWords News Woche 31/2018

Mit nassen Füßen und laufenden Ventilatoren haben wir für Euch fleißig AdWords News zusammengetragen. Damit es in diesem Sommer nicht langweilig wird, hatte Google in der vergangen Woche eine Überraschung aus seinem Display-Netzwerk parat. Weitere Neuigkeiten gibt es zu Bing Ads Gebotsstrategien und Anpassungen im Google Ads Interface. Und jetzt viel Spaß beim Lesen!

Wichtige Änderung im Google Display Netzwerk

Pünktlich nach dem AdWords Rebranding und der Umstellung auf das neue Interface, kommt bereits die nächste Anpassung: es wird keine Trennung der Geräte und ganzheitlichen App-Ausschlüsse mehr geben. Ab September 2018 könnt Ihr dann über die URL adsenseformobileapps.com und den Inhaltstyp „Mobile GMob App ohne Interstitial“ keine Placementausschlüsse mehr vornehmen.

Laut Google soll sich damit die Ausrichtung auf Geräte vereinfachen. Die möglichen Ausrichtungen werden entsprechend zusammengefasst, sodass Ihr nur noch die Auswahl zwischen drei Gerätetypen habt.

Ab September könnt Ihr dann nur noch über die folgenden Optionen steuern, bei welchen Publishern oder Inhalten Eure Anzeigen erscheinen:

  • Themen
  • Ausrichtung auf Geräte: Computer, Tablet, Smartphone
  • App-Kategorie
  • Individuelle App-Ausschlüsse über Placement-Ausschlüsse für mobile Apps und individuelle Ausschlüsse von Websites
  • Auszuschließende Inhalte

Zur Vorbereitung auf dieses Update verrät Google in 4 kurzen Schritten, was empfohlen wird. Welche Vorteile die schwindende Transparenz haben könnte, behalten wir für Euch im Auge.

Automatisierte Bing Ads Gebotsstrategien

Darauf haben wir lange gewartet, nun wurden sie endlich ausgerollt: Die Bing Ads Gebotsstrategien Ziel-CPA und Conversions maximieren. Somit geht Bing auch endlich einen wichtigen Schritt in Sachen Automatisierung.

Die beiden Strategien sind in den Ländern Australien, Canada, Frankreich, Deutschland, UK und den USA verfügbar. Als Mindestvoraussetzung muss die Kampagne 15 Conversions in den letzten 30 Tagen vorweisen können. Dem Algorithmus wird es aber bestimmt gefallen, wenn Ihr ihn mit einer größeren Datenmenge füttern könnt.

BingAds_Gebotsstrategien

Beide neuen Funktionen werden auf der Kampagnenebene festgelegt, Ihr könnt jedoch einzelne Anzeigengruppen oder sogar Keywords ausopten, um sie manuell zu steuern. Zudem kann ein Maximum-CPC festgelegt werden, der von dem  Automatismus nicht überschritten wird.

Zu guter Letzt könnt Ihr bei diversen Gebotsanpassungen -100% einstellen, um die jeweilige Targeting-Option auszuschließen (z.B. Ort, Gerät, Zielgruppe, Werbezeitplaner). Alle anderen Anpassungen (-90% bis +900%) werden on top gerechnet. Das beeinflusst zwar nicht das CPA-Ziel, aber z.B. den Maximum CPC.

In der folgenden Tabelle liefert Bing Ads eine Übersicht zu den einzelnen Gebotsstrategien:

BingAds-Gebotsstrategien-Vergleich

Quelle: Bing Ads Blog

Hilfe bei offenen Fragen gibt’s wie immer im Bing Ads Help Center oder bei Nutzung unserer Kommentarfunktion. 😉

Weitere Anpassungen im Google Ads Interface

„Willkommen bei der neuen Verwaltungskontooberfläche“ – einige von Euch wurden in der letzten Woche vielleicht mit einer ähnlichen Benachrichtigung nach dem Öffnen von Google Ads begrüßt. Google hat in seinem Interface einige Änderungen vorgenommen und gibt mit einer kleinen Demotour einen ersten Überblick.

Neue Verwaltungsoberfläche

Neu ist vor allem die Auswahl der Konten, die Google an die alte AdWords-Oberfläche angelehnt hat. Diese befindet sich jetzt wieder wie gewohnt oben auf der Seite.

Wer sich von Euch mit der Navigation in der neuen Google Ads Oberfläche schwer tut oder noch neu bei AdWords ist, kann die grundlegende Navigation und Features mit interaktiven Anleitungen nutzen. Diese findet Ihr im Hilfe-Reiter.

Weitere Kurznachrichten

Negative Remarketinglisten im Bing Ads Editor

Im Bing Ads Editor habt Ihr die Möglichkeit, Anzeigengruppen spezifische Remarketing-Listen zu zuordnen.  Ab sofort könnt Ihr Eure Anzeigenauslieferung durch die neuen negativen Remarketing-Listen weiter verfeinern.

Google plant für China eine zensierte Version

ZDnet zufolge soll Google den Start seiner Suchmaschine in China in Erwägung ziehen. 2010 hatte sich das Unternehmen aufgrund der strengen Zensurregeln aus China zurückgezogen. Was an dem Gerücht dran ist, ist noch nicht klar. Es liegen aber bereits Dementis von chinesischer Seite vor.

Lesetipps

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Maschinelles Lernen hat immer noch seine Schwächen, besonders wenn es um die Datenqualität geht. Wie funktioniert also ein manueller Gebotsprozess in einer automatisierten Welt.

Das wars schon mit den News der vergangenen Woche. Kommt gut rein in die heiße Arbeits-/Urlaubs-/Badewoche und bis zu den nächsten News aus der Ads-Welt.

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