Social Ads News August 2018

Der August brachte neben hochsommerlichen Temperaturen und hitzigen Zeiten für die Facebookaktie auch spannende Neuigkeiten. Vor allem Facebook und sein Tochterunternehmen WhatsApp dominierten dabei die Nachrichten im vergangenen Monat. Alle News und Fakten gibt es wie gewohnt im Überblick:

Facebook Playable Ads

Nachdem Facebook im Juli die AR Ads eingeführt hatte, kam nun im August – passend zur Gamescom – ein weiteres interaktives Ad Format: Die Facebook Playable Ads.

Werbetreibende, die App-Installationen als Werbeziel haben, können ihren Nutzern mit spielbaren Anzeigen nach einem kurzen Einführungsvideo eine Demoversion ihrer App zum Test anbieten.

Die Vollversion kann anschließend über den Call to Action-Button im Google Play Store oder im App Store heruntergeladen werden.

Wer also eine App im Web bewerben will und eine Testversion in HTML5 parat hat, die nicht größer als 2 MB und auf Mobilgeräte optimiert ist, kann sofort mit den Facebook Playable Ads loslegen – das neue Anzeigenformat ist bereits für alle verfügbar.

Lead Formular meets Canvas Ad

Werbetreibende, die Leads generieren und eventuell auch schon positive Erfahrungen mit den herkömmlichen Lead Ads gesammelt haben, können sich über eine neue Spielvariante der Canvas Ad freuen. In einigen ausgewählten Darstellungsvarianten ist ab sofort die Integration der Lead Formulare innerhalb Canvas Ad möglich. Voraussetzung sind die Kampagnenziele „Reichweite“, „Traffic“ oder „Markenbekanntheit“. In der Optimierung kann dann auf „Impressions“, „Link-Klicks“ oder „täglich erreichte Einzelpersonen“ ausgesteuert werden.

Quelle: Thomas Hutter

Die Funktion „Kontaktformular“ kann dann am Ende der Canvas Ad durch Aktivierung in die Anzeige integriert werden. Bei „Traffic“-Kampagnen gibt es zusätzlich eine neue Canvas Vorlage, die sich „Kontaktinformationen sammeln“ nennt. Diese entspricht jedoch optisch der herkömmlichen Lead-Ad-Variante, nur ist diese nun auch über das Kampagnenziel „Traffic“ möglich.

WhatsApp Business Ausweitung & Werbung

WhatsApp baut seinen Business Bereich weiter aus und öffnet seine Dienste nun auch für auch für größere Firmen. Dadurch können diese schneller und direkt mit Ihren Kunden kommunizieren und mögliche Anfragen darüber abwickeln. KLM und Singapore Airlines nutzen dieses Feature aktuell schon. Bislang war diese Funktion nur für kleine oder mittelständische Unternehmen möglich.

adseed - Whats App Business

Quelle: WhatsApp

Das Einrichten und Chatten ist für Unternehmen kostenlos, sie müssen lediglich für Notifications (Benachrichtigungen über neue Nachrichten) bezahlen. Um welche Beträge es sich dabei handelt, verrät WhatsApp nicht.

Durch diese Einführung und die Tatsache, dass WhatsApp ab dem nächsten Jahr Werbung schalten wird, baut die Facebook-Tochter ihre Stellung als potentieller Werbekanal weiter aus und wird auf kurz oder lang nicht mehr wegzudenken sein.

Überarbeitete Targeting-Optionen bei Facebook

Facebook macht kurzen Prozess mit diskriminierendem Interessentargeting, so soll insbesondere der Ausschluss von Glaubensrichtungen nicht mehr anwendbar sein. Darüber hinaus sollen mehr als 5.000 dieser potentiell diskriminierenden Targetingmöglichkeiten entfernt werden, um so einen möglichen Missbrauch bzw. Ausgrenzung bestimmter Zielgruppen einen Riegel vorzuschieben.

Werbetreibende in den USA trifft es besonders hart, sie müssen neben den Einschneidungen in den Targetingoptionen zusätzlich noch eine „Nichtdiskriminierungsklausel“ unterschreiben, damit sie überhaupt Werbung schalten können.

Facebook scheint weiterhin bemüht zu sein, sein angeecktes Image wieder auf Vordermann zu bringen und möglichen Missbrauch innerhalb Facebook zu minimieren. Wir sind gespannt ab wann wir die erste Nichtdiskriminierungsklausel unterschreiben müssen.

Neue Anforderung bei der Authorisierung von Facebook Seiten

In seinen Bemühungen Fake Accounts zu verhindern, verkündet Facebook neue Vorgaben zur Verifizierung von Fanpages. Seiten-Administratoren in den USA, die eine großen Fangemeinde haben, wird nun folgendes abverlangt:

  1. sich mit einer 2-Stufen-Abfrage zu authentizifieren
  2. den Unternehmensstandort zu bestätigen

Andernfalls können keine weiteren Beiträge veröffentlicht werden. Zudem werden auf der Unternehmensseite mehr Informationen über Aktivitäten und Anzeigen zu sehen sein. Auch Instagram wird in den nächsten Wochen mit solchen Anforderungen nachziehen, wie Facebook verkündete.

Lesetipps

Wir wünschen Euch viel Erfolg beim Ad-Testing. Vielleicht war für den ein oder anderen ein spannendes Features dabei, mit dem Ihr dann gut gewappnet in den September startet! Wir gewohnt lesen wir uns wieder am Monatsende.

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