SEA News Woche 30/2020

Für alle, die noch nicht in den verdienten Sommerurlaub abgetaucht sind, haben wir diese Woche wieder ein paar spannende Themen aus der SEA-Welt zussamengetragen. Dieses Mal mit: Buy on Google, Google Ads Editor Version1.4., Stockfotos für Microsoft Audience Ads sowie weitere Kurznachrichten. Wir wünschen Euch eine angenehme Lektüre!

Buy on Google – Google öffnet den Einstieg

Google geht den nächsten Schritt beim angekündigten Weg, um die Google Shopping Plattform umzubauen in Richtung Verkaufsplattform (Amazon und ebay lassen grüßen).

Der aktuelle Schritt ist die Öffnung der direkten Verkaufsmöglichkeit Buy on Google an alle Verkäufergruppen (kleine bis große Unternehmen) – erst einmal wieder nur für U.S.-Seller. Das Ziel ist, dass mehr Verkäufer den Verkauf direkt über Google´s Shopping Plattform und ohne „Umweg“ über einen Shop anbieten können.

Buy on Google - direkter Kauf auf Google Shopping

Quelle: blog.google

Kombiniert wird diese Öffnung mit einem eigentlich noch wichtigeren Schritt: Google lässt alle Gebühren für die Nutzung von Buy on Google wegfallen!
Konkret heißt das: Google senkt die Eintrittshürde für Verkäufer und macht es somit für Shops einfacher und attraktiver, die Buy on Google Option zu nutzen.

Und es geht noch weiter: Google öffnet sich und Google Shopping für Third-Party Anbieter in Sachen Bezahlung (Paypal) und Produktinventar-Management (Shopify).

Es geht also richtig voran mit Google Shopping im U.S.-Markt. Für uns Europäer nennt Google als Starttermin für die o.g. Änderungen später dieses Jahr (Q4?) und das kommende Jahr 2021.

Google Ads Editor Version 1.4.

Vergangene Woche fiel der Google Ads Editor gar nicht in erster Linie durch das Update auf Version 1.4. auf.
Stattdessen häuften sich die Bemerkungen und Hilferufe in einschlägigen Foren und Gruppen. Auch wir bei adseed hatten so ein paar Startschwierigkeiten.

Quelle: Twitter

Der Start für Version 1.4. war ein bisschen buggy, aber mittlerweile funktioniert ja alles. 🙂

Was alles neu ist, haben wir für Euch zusammengefasst:

  • Kombinierte Zielgruppen sind jetzt bearbeitbar. Ihr könnt zwar keine im Editor erstellen aber Kampagnen und Anzeigengruppen zuweisen oder entfernen.
  • Ihr könnt nun Eure Kampagnen im Editor Sammlungen von Standorten, also Standortgruppen, zuweisen.
  • Kampagnen mit Videosequenzen sind nun bearbeitbar, ebenso die Kampagneneinstellungen, vorhandene Anzeigengruppen und Anzeigen. Diese im Editor neu zu erstellen ist aber noch nicht möglich.
  • Ihr könnt nun mehrere Empfehlungen gleichzeitig im Konto anwenden.
  • Lokale Kampagnen sind jetzt verfügbar.
  • Die Fehlermeldungen wurden allgemein verbessert und enthalten nun und auch Links zu hilfreichen Artikeln.
  • Das Feld zur beschleunigten Anzeigenauslieferung findet Ihr nun nicht mehr im Editor. Ihr erinnert Euch? Bei allen Budgets wird seit April / Mai 2020 die Standardauslieferung verwendet.

Stockfotos für Microsoft Audience Ads

Als Werbetreibende könnt Ihr bald von der neuen Partnerschaft zwischen Microsoft und Shutterstock profitieren. In den U.S.A und U.K. kann man sich bereits für die Microsoft Audience Network Beta anmelden und die mehr als 320 Millionen Stockfotos der Shutterstock Bibliothek für die Audience Ads nutzen.
Die Stockfotos sind wohl auch geplant für die Bild-Erweiterungen der Textanzeigen in Suchkampagnen. Ihr könnt allerdings keine Veränderungen an den Bildern vornehmen und sie auch nur innerhalb der Microsoft Advertising Kampagnen verwenden.

Microsoft Audience Ads

Quelle: Microsoft

Bleibt also nur noch abzuwarten, wann wir von diesem Feature auch hierzulande Gebrauch machen können. Wir halten Euch darüber auf dem Laufenden! 🙂

Weitere Kurznachrichten

Google against Verschwörungstheorien

Um die Verbreitung von Verschwörungstheorien und anderer falscher Inhalte einzudämmen, werden ab 18. August 2020 keine Google Ads mehr neben Artikeln geschaltet, die wissenschaftlichen Erkenntnissen widersprechen. Gleiches gilt für Werbung, die solche Inhalte verbreitet. Die Umsetzung erfolgt mit Hilfe menschlicher und automatisierter Überprüfungsmechanismen und kann sowohl einzelne Artikel bis hin zu ganzen Seiten demonetarisieren.

Apple-Gründer verklagt Google

Steve Wozniak sowie 17 weitere Kläger sind der Meinung, Google kämpfe noch nicht genug gegen Spam, Phishing und Co. und verklagen nun YouTube. Hintergrund: Mit Hilfe von unter anderem Wozniak’s Namen kam es kürzlich zu Bitcoin Betrugsversuchen.

Lesetipps

Es gibt so einige Möglichkeiten, um Brand-Building und Branding auf Amazon zu betreiben. Lest die gesammelten Optionen nach bei SearchEngineLand.

Hier zwei hilfreiche Strategien, um mit den Automatisierungen von Google und Microsoft die für Euch besten Ergebnisse in Euren Kampagnen zu erzielen. Lest selbst.

Ein gutes Reporting is essentiell für die nächsten Schritte. Worauf Ihr bei der Zusammenstellung Eurer Berichtserstellung achten solltet, lest Ihr bei PPC Hero.

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