SEA News Woche 33/2020

Wir schwitzen uns durch den Sommer und versorgen Euch dennoch mit kühlen News und Updates zu Google Ads, Microsoft Advertising und einigen Meldungen drumherum. Themen dieses Mal sind: Benutzerdefinierte Zielgruppen, Google Ads MCC Inhaberschaft, Responsive Display Ads und ein neues Attribut für Google Shopping. Viel Spaß beim Lesen!

Benutzerdefinierte Zielgruppen in Google Ads – Anpassung

Google stellt den Setupvorgang der benutzerdefinierten Zielgruppen um (für Display, Search und YouTube). Bisher kannten wir als Google Ads Optimierer zwei Varianten: Gemeinsames Interesse und gemeinsame (Kauf)-Absicht (Custom Intent). Der Unterschied per Definition war/ist die Nähe zum Kaufabschluss bzw. zur Conversion und wurde – im Falle Custom Intent – über Begriffe und Websites definiert. Für gemeinsame Interessen kamen noch das Interesse an bestimmten Apps und Orten als Ausrichtungskriterien hinzu.

Benutzerdefinierte Zielgruppen

Eine Unterscheidung nach gemeinsamem Interesse und der „besseren“ Form gemeinsame Absicht gibt es nun anscheinend nicht mehr. Vielmehr wird nun unterschieden nach (in Wort gefassten) Interessen und Keywords, die User in der Suche genutzt haben.

Für beide Zielgruppenarten können ergänzend bzw. als Erweiterung Websites, Apps und Orte angegeben werden.

Ob und wie neu das alles im dahinterliegenden System ist, können wir (ohne Statement von Google) schwer beurteilen. Sinnvoll erscheint diese Form der Definition benutzerdefinierter Zielgruppen aber schon.

Creative-Steuerelemente für responsive Displayanzeigen

In der Vergangenheit haben wir bereits über neue Layouts und Assets bei Display Kampagnen sowie die Option zur automatischen Generierung von Video Ads berichtet. Neu hinzu kommt, dass Assetoptimierungen nun automatisch generiert und angewendet werden – und nicht wie vorher optional sind.

Das heißt auch: Wer die Funktionalität nicht nutzen möchte, muss sie selbst deaktivieren.

Responsive Display Anzeigen

Aktuell sind die Funktionen noch nicht überall verfügbar, in den nächsten Monaten sollte dies aber der Fall sein. Stay tuned! 😉

Neues Attribut für Google Shopping Feeds

Google möchte wohl das Feedmanagement für Google Shopping erleichtern und führt ein neues Produktdaten-Attribut namens shopping_ads_excluded_country (von_Shopping_Anzeigen_ausgeschlossenes_Land) ein. Dieses Attribut ermöglicht es, die Ausspielung von Produkten in bestimmten Ländern über Google Shopping auszuschließen.

So funktioniert es:

Wenn ein Werbender Produkte in bestimmten Ländern nicht verkaufen kann oder will (z. B. aufgrund rechtlicher Aspekte), dann ist es mit diesem Attribut möglich, Produkte entsprechend zu markieren. Damit ist die Erstellung verschiedener Feeds mit unterschiedlichem Produktinventar je Land nicht (mehr) notwendig.

Das Attribut ist optional und es wäre toll, wenn es künftig auch über Subfeeds genutzt werden könnte.

Weitere Infos zu diesem Thema findet Ihr bei den Kollegen von SearchEngineLand.

Google Ads Accounts und MCC Ownership – Reminder

In der vergangenen Woche hat uns Google per Mail daran erinnert, dass eine Anpassung bei den aufgeschalteten MCC Verknüpfungen einiger Google Ads Accounts nötig wird.

Worum ging es nochmal?

In dem Fall, dass ein Google Ads Konto mit mehreren Verwaltungskonten verknüpft ist, kann es ein (und nur ein) MCC Verwaltungskonto mit dem Status Inhaber geben. Dieses MCC hat dann erweiterte Rechte und wird ggf. in Sachen Google Unterstützung bevorzugt.

Verwaltungskonten Inhaberschaft

Der Inhaber-Status der Verwaltungskonten kann bisher nur durch Kontonutzer mit Verwaltungsrechten vergeben werden. Schaut einfach mal in den Bereich Kontozugriff.

Weitere Kurznachrichten

Darstellungsfehler im Google Merchant Center

Bei einigen Kunden stellten wir kürzlich sprunghafte Anstiege der Artikel im Merchant Center fest (obwohl nichts am Feed geändert wurde).
Vom Google Support kam nun die Information, dass es sich lediglich um einen Darstellungsfehler handelt, welcher in Kürze behoben sein soll.

Digitale Visitenkarten in der Websuche

Google geht einen weiteren Schritt in Richtung Social Network und führt virtuelle Visitenkarten ein. Diese sogenannten „People Cards“ geben einen schnellen Überblick zur Person hinsichtlich aktuellem Job oder Wohnort. Zusätzlich kann ein Foto sowie eine Selbstbeschreibung hinterlegt werden. Auch persönliche Accounts wie Facebook, Insta, YouTube, Pinterest oder gar die eigene Webseite kann man verlinken. Spannend, ob der Test in Indien erfolgreich verläuft und auf andere Länder ausgeweitet wird.

Lesetipps

Warum „Der Mensch im Mittelpunkt“ heutzutage der richtige Geschäftsansatz ist – Microsoft Blog

Data Studio Tipps für Fortgeschrittene – PPC Hero

Die besten PPC Tools für Amazon Advertising – Onlinemarketing.de

Wir wünschen Euch eine erfolgreiche und gesunde Sommerwoche. Bitte denkt im Alltag an die AHA-Formel (Abstand – Hygiene – Alltagsmasken), damit ein Lockdown wie im Frühjahr für die kommenden Wochen vermieden werden kann.

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