AdWords-News Oktober 2014

Geschätzte Conversions für Display Kampagnen

Seit einem Jahr gibt es die Estimated Total Conversions für übergreifende Suchkampagnen. Hierbei werden basierend auf der Gesamtheit aller Conversiondaten geschätzte Conversions Kampagnen zugeordnet. Diese geschätzten Conversions sind nun auch für Display Kampagnen verfügbar.

Als Beispiel gibt der AdWords Blog in seiner Ankündigung ein übliches Verhalten mit erster Suche auf einem Smartphone und Kaufabschluß auf dem PC an. Interessant ist die Aussage, dass wohl mittlerweile 90% der Conversions auf anderen Endgeräten eingehen, als auf dem 1st-device (auf welchem gesucht wurde bzw. eine erste Aktivität stattfand).

Next Generation Display Ads

…klingt spannend und ist es auch! In den nächsten Monaten wird Google nicht nur neue Mobile-Formate für Display Ads an den Start bringen, sondern auch völlig neue Arten von Anzeigen. Mal sehen, wann eine Integration in den Display Ad Builder erfolgt. Hier sind die neuen Formate:

  • Interaktionsanzeigen for Mobile – automatisch anpassende HTML5 Anzeige
  • TrueView Video ads – bekannt aus AdMob, ausgeliefert wird in Apps
  • Anchor Ad – Anzeige bleibt beim Scrollen an der gleichen Stelle (wie ein Anker)
  • Magazine Ad – „hochglanz“ Textanzeige für mobile Websites

Zur Bearbeitung dieser Anzeigen wird es zusätzlich drei neue Tools geben. Zum einen das auto-resizing Tool, was dafür sorgt, dass automatisch alle mobilspezifischen Imagegrößen erstellt werden. Zum anderen wird die HTML5-Konvertierung mit dem Flash-to-HTML5 Tool ermöglicht, falls Browser kein Flash unterstützen. Zum Schluss sorgt die Rich Media Gallery von doubleclick für eine vorgefertigte Auswahl entsprechender Anzeigen zum Auswählen. Mit diesen Hilfen lassen sich kreative Anzeigen in kürzester Zeit erstellen!

Video der Woche: Dynamisches Remarketing

Wie gestern bekannt wurde, ist Dynamisches Remarketing bald für alle Branchen offen. Der Einsatz wird damit vielfältiger. Praxisbeispiele findet ihr im Video.

Hier werden zusätzlich Fallbeispiele entsprechenden Blogpost erklärt.

Automatische Google Produktupdates für Shopping

Werbetreibende, die Artikel in Google Shopping einspeisen und mit häufig änderten Produktdaten wie Preis oder Verfügbarkeit zu kämpfen haben, können mittels Content API für Shopping automatische Artikel-Updates durchführen lassen.

Damit die Integration einwandfrei funktioniert müssen zwei Kriterien erfüllt werden. Zuerst müssen sogenannte Mikrodaten für Shopping zu den Produkten hinzugefügt werden. Diese Mikrodaten sind eine Art Schema bzw. Metadaten für die entsprechenden Artikel. Anschließend ist es erforderlich im Merchant Center die Option freizuschalten.

Weitere Informationen zu Vorteilen & Integration findet ihr in der Google Hilfe.

Geschäftsdaten in gemeinsam genutzter Bibliothek

In manchen Konten schon verfügbar, in anderen später noch hinzukommend ist ein neuer Reiter in der gemeinsam genutzten Bibliothek. Geschäftsdaten wird dieser Punkt heißen.

In dieser Übersicht können Anzeigenerweiterungen wie Sitelinks, Callouts oder Anruferweiterungen selektiert, aber auch Anzeigenanpassungen für Such- & Display Anzeigen vorgenommen werden. Dafür benötigt es ein bisschen Fingerspitzengefühl in der Erstellung eines Datenfeeds für Anzeigen. Dieser kann mit einer Tabelle verknüpft sein oder sich an dynamisches Remarketing richten. Durch Parameter in der Anzeige können Änderungen an Artikeln (zB. Preis) dynamisch angepasst werden. Weitere Einsatzgebiete werden ausführlich in der Google Hilfe erklärt.

Änderungsprotokoll-Spalten in AdWords Berichten

Google stellt für die Kampagnen- und Anzeigengruppen-Berichte in AdWords neue Spalten vor: die allseits beliebten Daten aus dem Änderungsprotokoll können nun auch in Übersichten neben Klicks, Conversions, etc. angezeigt werden.

Die Übersicht gewährt damit eine schnelle Zuordnung von Ursache und Wirkung in der Analyse von Kampagnendaten. Mehr zu diesem neuen Feature findet ihr auch in folgendem Google+ Post.

Benutzerdefinierte Affinitätskategorien im GDN

Eine sehr interessante Neuerung wird in den nächsten Wochen beim Targeting im Google Display Netzwerk eingeführt, wie Google in dieser Ankündigung verlauten ließ: in Zukunft wird es möglich sein, benutzerdefinierte Affinitätskategorien zu erstellen und diese konkret mit Werbung zu bespielen. Man löst sich damit sozusagen von den festen, existenten Kategorien aus dem Interessen-Targeting (obwohl diese natürlich erhalten bleiben). Es wird aber damit möglich, mit Hilfe von folgenden manuellen Eingaben Zielgruppen zu definieren:

  • als freie Begriffe eingebene Interessenkeywords
  • URLs als Anhaltspunkte für Webseitenbesucher

Wir sind schon sehr gespannt, wie granular und ausgerichtet wir damit in Zukunft Zielgruppen für das Display Netzwerk erstellen können und vor allem natürlich wie sich dies auf Conversions im Vergleich zu herkömmlichen Targetings auswirkt. Hier auch schon einmal ein Vorgeschmack, wie die Eingabemaske aussehen wird.

Demographisches Targeting im GDN verbessert

Bei uns zwar noch in keinem Konto gefunden, jedoch in den USA bereits aufgetaucht ist das Zusammenfassen von Geschlecht, Alter und Elternstatus Targetings im Display Netzwerk zu einem vereinten Tab: Demographie.

Einsehbar sind dort die bisher auch bereits verfügbaren Daten, jedoch übersichtlicher in Diagrammen aufgearbeitet. Ebenfalls ist es möglich die Erfolge der Kampagnen in einzelnen demographischen Kombinationen zu analysieren und zu vergleichen.

Video der Woche: App Promotion mit AdWords

Wie unterstützt man mit AdWords Werbung die Installationen von und das Engagement mit Apps? Dieser Frage geht ein Team aus AdWords Product Managern in unserem Video der Woche nach. Es ist zwar recht lang, aber das sollte niemanden abschrecken, da das Thema hochrelevant ist.

Google Third Party Policy Update

Google kündigte in dieser Woche per Mail im November in Kraft tretende Änderungen bei den Richtlinien für Drittanbieter an. Das klingt erstmal schwierig, ist aber für AdWords Agenturen umso interessanter und wichtig.

Ganz konkret wird es nämlich um Anbieter von AdWords Dienstleistungen gehen. Im Detail um die Transparenz bei der Kostenübernahme durch eine Agentur. Hierbei entstehende Verwaltungsgebühren müssen künftig auf jeden Fall klar ersichtlich sein. Ebenso sollen Kunden immer Ihre jeweiligen Account-Nummern erfahren dürfen, um sich gegebenenfalls auch direkt an Google wenden zu können.

Für die allermeisten AdWords Agenturen sind das sicher ganz normale Vorgänge, aber ganz ohne Grund wird Google hier nicht nachjustieren.

Im Gegenzug werden bei Bing-Suchergebnissen Informationen wie Tweets und Accounts gelistet, was wiederum Twitter zum Vorteil gereicht. Damit hat die seit 2009 bestehende Partnerschaft zwischen Bing und Twitter erneut Früchte getragen, welche das Interesse an Bing Ads steigern könnte. Dies ist, nach der Einführung der Enhanced Sitelinks vor wenigen Wochen, eine weitere AdWords-orientierte Verbesserung für Werbetreibende bei Bing und Yahoo. Wir können gespannt sein, welche Änderungen in Zukunft hinzukommen und wie die Integration der Follower nach der Testphase genutzt werden.

Lokale Vorwahlen bei Anruferweiterung

Vor einigen Wochen hat Google mit der Telefontracking-Option auf Webseiten zur Messung von Anrufconversions, die über Website-Besuche entstanden sind, einen wichtigen Meilenstein in Sachen Anruftracking gesetzt. Hierbei wird die Google Weiterleitungsnummer (0800-Nummer) in die Landingpage dynamisch eingebunden und damit eindeutig einem Anzeigenklick zugeordnet.

Nachteil am System bisher ist, dass die 0800-Nummer recht lang sind und keinerlei lokalen Bezug beinhalten. Dies hat Google nun erkannt, denn in den USA scheint nun Bewegung in das Thema zu kommen und die Option für lokale Vorwahlen bei Weiterleitungsnummern wird scheinbar eingefügt.

Ob diese Nummern nur für die Ad Extensions gelten, oder konsequenterweise auch für die Verwendung auf Landing Pages, ist noch nicht zu sagen – wir warten noch auf offizielle Nachrichten von Google.

Twitter Followers bei Bing Ads

Seit dieser Woche testet Microsoft bei den Bing Ads ein neues Feature, welches vergleichbar mit den Google+ Kreisen bei AdWords-Anzeigen ist. Doch im Falle von Bing Ads werden stattdessen die Twitter Follower angezeigt. Die Anzahl der Follower wird unter der Anzeige-URL (siehe Bild) aufgeführt und ist direkt mit dem Twitter-Account verbunden. Dieses Experiment ist anscheinend weltweit für Desktop Computer und Tablets freigeschaltet worden.

Im Gegenzug werden bei Bing-Suchergebnissen Informationen wie Tweets und Accounts gelistet, was wiederum Twitter zum Vorteil gereicht. Damit hat die seit 2009 bestehende Partnerschaft zwischen Bing und Twitter erneut Früchte getragen, welche das Interesse an Bing Ads steigern könnte. Dies ist, nach der Einführung der Enhanced Sitelinks vor wenigen Wochen, eine weitere AdWords-orientierte Verbesserung für Werbetreibende bei Bing und Yahoo. Wir können gespannt sein, welche Änderungen in Zukunft hinzukommen und wie die Integration der Follower nach der Testphase genutzt werden.

Lokale Vorwahlen bei Anruferweiterung

Vor einigen Wochen hat Google mit der Telefontracking-Option auf Webseiten zur Messung von Anrufconversions, die über Website-Besuche entstanden sind, einen wichtigen Meilenstein in Sachen Anruftracking gesetzt. Hierbei wird die Google Weiterleitungsnummer (0800-Nummer) in die Landingpage dynamisch eingebunden und damit eindeutig einem Anzeigenklick zugeordnet.

Nachteil am System bisher ist, dass die 0800-Nummer recht lang sind und keinerlei lokalen Bezug beinhalten. Dies hat Google nun erkannt, denn in den USA scheint nun Bewegung in das Thema zu kommen und die Option für lokale Vorwahlen bei Weiterleitungsnummern wird scheinbar eingefügt.

Ob diese Nummern nur für die Ad Extensions gelten, oder konsequenterweise auch für die Verwendung auf Landing Pages, ist noch nicht zu sagen – wir warten noch auf offizielle Nachrichten von Google.

Echtzeit-Updates in AdWords Anzeigen

Google AdWords bietet seit einigen Tagen einen Fortschritt in Sachen dynamische Anzeigentexte an. Konnten bisher mittels Dynamic Search Ads oder Keyword-Insertions Anzeigentexte variabel gestaltet werden, kommt mit den Echtzeit-Updates für AdWords Anzeigen ein neues Feature hinzu, welches auch für Textanzeigen im Display-Netzwerk gilt.

Echtzeit-Updates müssen in Form einer Tabelle technisch vorbereitet und hochgeladen werden. Dafür steht die gemeinsam genutzte Bibliothek zur Verfügung. Hier müssen in den Geschäftsdaten unter dem Tab Daten die entsprechende Tabelle eingepflegt werden. Für vier verschiedene Arten von Updates gibt es unterschiedliche Leitfäden.

  • Anzeigen an Keywords anpassen
  • Keywords auf Kampagnen- bzw. Anzeigrupppenebene anpassen
  • Wiederkehrende Ereignisse
  • Countdown

Wer sich näher mit diesem tollen Feature beschäftigen möchte, bekommt hier alle Informationen über die Attribute der Datentabelle. Besonders empfehlenswert sind Echtzeit-Updates für Shopbetreiber, die für das Weihnachtsgeschäft besondere Aktionen fahren wollen. Beispielsweise könnten hier automatisch die Tage bis zur garantierten Zustellung runtergezählt werden oder einfach noch X Tage bis Weihnachten. Auch Preisänderungen oder wechselnde Markennamen würden automatisch inseriert.

Alles in allem ein mehr als gelungenes Tool nicht nur für Shopbetreiber. Auch, dass für individualisierbare Display-Anzeigen gesorgt wurde, finden wir richtig klasse!

Weihnachtszeit Google Shoppingzeit?

Das Fragezeichen in der Artikelüberschrift kann eigentlich nur ironisch aufgenommen werden. Klar ist, dass spätestens ab Anfang November die erste heiße Phase des Weihnachtsgeschäfts beginnt. Shopbetreiber sollten dafür nicht nur die Warenlager prall gefüllt haben, sondern auch besonderen Wert auf Ihre Produktanzeigen legen. Darunter zählen natürlich Google Shopping, aber auch andere Werbenetzwerke wie Amazon Produktanzeigen oder das ebay commerce network. Hier unterstützen wir Interessenten gern bei der Kontoeröffnung und Betreuung. Erste Budget-Gutscheine liegen vorrätig bei uns bereit.

Bei Google Shopping sollten Gebote angepasst werden, um die Sichtbarkeit zu gewährleisten. Auch die Ausrichtung auf Mobile sollte in den Fokus rücken, da die Sucheinstiege über mobile Endgeräte weiter ansteigen. Ein Feature neuerer Natur kam mit den Merchant Promotions aus den USA herübergeschwappt. Damit lassen sich Produkte mit speziellen Kennzeichnungen hervorheben. Zusätzlich können im Merchant Center Automatische Artikel-Updates eingerichtet werden, um immer aktuelle Preis und Verfügbarkeiten zu gewährleisten. Google bietet auch eine Checkliste per PDF.

Als weiterer Kanal für Produktanzeigen kann ab jetzt Amazon genutzt werden. Das Besondere hierbei ist, dass es nicht erforderlich ist Amazon-Händler zu sein. Wer seine Produkte bereits bei Amazon listet, kann dennoch diesen Kanal nutzen und zusätzlich durch sog. Gesponserte Produkte seine Angebote innerhalb Amazons hervorheben.

Mit dem ebay commerce network stellt ebay ein drittes Netzwerk für Produktanzeigen bereit. Anders als bei Amazon werden hier die Produkte in ebays Publisher-Netzwerk veröffentlich. Die Ausspielung hängt dabei von Produktkategorien und Geboten ab.

Alle 3 Möglichkeiten können wir wärmstens empfehlen. Nicht nur die guten Erfahrungen mit unseren Kunden, sondern auch die Entwicklung am Markt zeigen uns, dass es hier steil nach oben geht. Deshalb bieten wir für alle drei Plattformen unsere Unterstützung an!

Exact Match Script

Im August kam die Ankündigung: bye bye exact match! Ein Aufschrei ging durch die internationale Webgemeinde. Und das auch zurecht.

Im Kommentar von Elias Russezki auf t3n finden wir Wörter wie Werbetreibende verlieren deshalb die Kontrolle über die Reichweite ihrer Anzeigen oder Für Werbetreibende steigt deshalb das Risiko, wertvolles Budget für überflüssige und potenziell irrelevante Suchanfragen zu verschwenden. Da auch eine eingebrachte Petition an Google nichts einbrachte, wirken nun AdWords Scripts entgegen, die dafür sorgen sollen diesen Effekt zu unterdrücken. Ein Script ist bei brainlabsdigital.com zu finden. Erweiterungen dafür findet ihr unter searchengineland.com. Bei unserer Recherche sind viele weitere Scripts ans Licht gekommen, die oftmals das gleiche Ausrichten, aber mit unterschiedlichen Mitteln zum Weg kommen.

Wer sich nicht auf vorgefertigte Scripts verlassen möchte, kann sich auch selbst ein Script erstellen. Hier nur ein ganz kurzer Gedankenansatz:

  • periodische Abfrage der Suchbegriffe
  • Vergleich mit eingebuchten Keyword [exact]
  • automatisch in ausschließende Keywordliste hinzufügen

AdWords Treemaps in Analytics

In den nächsten Wochen wird es einen neuen Bericht zu AdWords-Daten in Google Analytics zu sehen geben: Treemaps! Damit werden Relationen zwischen zwei ausgewählten Metriken in Rechtecken dargestellt, was bei kurzfristigen Entscheidungsprozessen eine deutlich schnellere Ergebnisfindung fördern soll. In folgendem Google+ Post wird der neue Bericht, bald zu finden unter Akquisition > AdWords > Treemaps, mit Bildbeispiel angekündigt:

Im Beispiel aus dem Post sind AdWords-Kosten (primäre Metrik) und CVRs (sekundäre Metrik) ins Verhältnis gesetzt. Viele Infos kann man dank der Verpixelung nicht entnehmen, aber theoretisch werden einzelne Kampagnen / Anzeigengruppen / Keywords verglichen und je nach Anteil an den Gesamtkosten in unterschiedlich großen Rechtecken dargestellt. Die Farbe zwischen grün und rot zeigt, welche Kampagnen / Anzeigengruppen / Keywords gut und welche schlecht laufen (in Form einer Ordinalskala mit sechs Ausprägungen).

Bei Search Engine Land wurden die Treemaps schon einmal genauer unter die Lupe genommen. Folgend eine Übersicht der verfügbaren Metriken, entnommen aus diesem Beitrag.

Primäre Metrik:

  • Klicks, Kosten, Impressionen
  • E-Commerce Umsatz, Transaktionen
  • erfüllte Ziele
  • Zielwerte, Neue Besucher

Sekundäre Metrik:

  • CPC, CTR, ROAS, RPC (Umsatz pro Klick)
  • Durchschn. Bestellwert, E-Commerce CVR, Umsatz pro Session
  • % neue Sessions, Durchschn. Sessiondauer, Absprungrate, Seiten/Session
  • Ziel-CVR

Es stehen also zahlreiche Metriken zum Vergleichen auf den unterschiedlichsten Kontoebenen zur Verfügung, ein Paradies für verspielte Marketer-Naturen. Da auch wir uns hin und wieder dazu zählen, freuen wir uns bereits jetzt auf aufregende Experimente mit den Treemaps!

Bezeichnung von Analytics Kennziffern in AdWords

Jetzt eine ähnliche Nachricht, nur in umgekehrter Reihenfolge: ab der Woche startend mit dem 10. November werden einige Spaltenbezeichnungen in AdWords-Berichten den eigentlichen Namen in Google Analytics angepasst. Damit soll die Einheitlichkeit zwischen den beiden Google Produkten verbessert werden. Natürlich sind diese Daten nur einsehbar, wenn das AdWords Konto mit einem entsprechenden Analytics Account verknüpft ist.

  • Seiten/Besuch wird zu Seiten/Session
  • Durchschn. Besuchsdauer (Sekunden) wird Durchschn. Sessiondauer (Sekunden)
  • aus % neue Besuche wird % neue Sessions

Besuche werden also zu Sessions. Vielleicht hätte dies als einziger Satz auch ausgereicht, aber wir betreiben ja hier investigatives Blogging. Weiteres über die Anpassung der Analytics-Daten könnt ihr auch im dazugehörigen Google+ Post nachvollziehen:

Mobile Usability in Webmaster Tools

Als Webseitenbetreiber kennt wahrscheinlich jeder die ewige Leier von der wachsenden Bedeutung Mobile optimierter Seiten. Die ganze Sache stimmt ja auch! Von daher ist ein neu vorgestelltes Feature in den Google Webmaster Tools enorm hilfreich: Bewertungen zur mobilen Usability!

Die wichtigsten Punkte, die dabei für eine nutzerfreundliche Usability gecheckt werden, umfassen:

  • Flash Content
  • fehlendes Viewport (ein für mobile Seiten enorm wichtiges Meta-Tag) oder Probleme mit Selbigem
  • zu kleine Schriftarten
  • Links/ Buttons zu nah beieinander

Um den Bogen zu AdWords zu schlagen: das mobile Suchverhalten ist selbstredend auf dem Vormarsch, auch bei uns sind mobile Conversions immer stärker im Trend. Falls aber natürlich mobile Seiten nicht wirklich nutzerfreundlich sind, nützen weder Anzeigentext noch -position etwas und der User springt unversehens ab. Also, liebe Shop- und Webseitenbetreiber: bitte unbedingt nutzen!

Google My Business App Release

Seit einigen Monaten gibt es bereits das echt sinnvolle Google My Business. Ihr erinnert euch vielleicht, wir hatten darüber berichtet. Jetzt ist endlich auch die entsprechende App für Android veröffentlicht worden (sorry, Apple-Kids, für euch dauert es bis zum iOS Release noch wenig!).

Was dabei besonders für uns interessant anmutet ist die Steuerung von AdWords Express (als Teil von Google My Business) per Handy. Habt ihr schonmal probiert, das normale AdWords per Smartphone zu steuern? Wir schon! Unsere Einschätzung dafür: grauenhaft, sollte man vielleicht mal den Webmastertools Usability Check drüber laufen lassen… Von daher hoffen wir ja ein wenig auf eine baldige App für das richtige AdWords.

Weitere SEM Kurznachrichten

Bing Ads Enhanced Sitelinks

Und wieder einmal zieht Microsoft nach und startet die Enhanced Sitelinks. Auch hier erwarten wir nur Einblendungen auf Brand-Begriffen.

Bericht-Download-Limit via API

Wer einen Standard Zugriff auf die AdWords API hat und mehr als 1000 Reports pro Tag zieht, kann dies auch weiterhin uneingeschränkt tun. Nur Basic Level Inhaber werden ab jetzt auf 1000 Reports begrenzt. Um das zu umgehen, könnt ihr euch aber problemlos hier upleveln lassen.

Tickets für das SEA Camp 2015

Wir haben schon eins, ihr auch? Gemeint ist ein Ticket für das SEA Camps 2015 in Jena. Wir waren die letzten beiden Jahre mit mehreren Vertretern von adseed zugegen und können nur positiv über dieses PPC, SEM/SEA Barcamp berichten. Sichert euch jetzt das Ticket!

AdWords-Kontenanalyse in 20 Minuten

Hat man nicht die nötige Zeit, einen AdWords Account tiefgehend zu analysieren kann man zumindest im groben Überblick eine erste Einschätzung über den Kontozustand in nur 20 Minuten mit Hilfe von Segmenten treffen. Wie verrät uns Cassie Oumedian auf PPC Hero.

Site Search Extension jetzt auch auf der rechten Seite

Ende letzten Jahres hatten wir über die Site Search Anzeigenerweiterung berichtet. Jetzt wurde diese auch bei Anzeigen auf der rechten Seite entdeckt, wie The SEM Post berichtet.

Analytics In-Depth Guide

PPC Hero, erneut! Der erste Part einer mehrteiligen Reihe von Anleitungen und Guides zur Nutzung von Google Analytics liefert den Anfang zu einer hoffentlich sehr, sehr nützlichen Serie.

How Google Works – Slideshare

Ein Loblied auf Google als modernes und innovatives Unternehmen – durchaus auch als Vorbild oder Anregung für andere Unternehmen zu sehen. Zur Präsentation von Eric Schmidt.

Google Hauptkonkurrent…

…ist Amazon (nicht Bing/Yahoo/Microsoft). So jedenfalls die Aussagen von (einmal mehr) Eric Schmidt als Google Verwaltungsrat. Schön zu erkennen an dieser Aussage ist der Fokus auf Shopping und der Wandel der Annahme bezüglich des Hauptkonkurrenten.

Neuer Facebook Ads Guide

Wir hatten Google, Microsoft, Twitter, Amazon; fehlt noch Facebook. Die haben nun online (kein PDF) einen Leitfaden zu den eigenen Anzeigenrichtlinien sowie Anschauungsmaterial zu den Anzeigenformen bereitgestellt.

Bing Ads verbessert alles…

„It’s a game of inches and I think Bing has done a great job building tools and features that are useful, and integrate into Google without trying to replicate Google.“ Naja, so ganz denken wir zwar nicht darüber, aber den Beitrag von searchenginewatch.com kann man durchaus lesen.

10 Punkte zu beachten

Eine schöne Anleitung mal aus anderer Sichtweise. Klar nutzen wir (fast) alle Google und AdWords, aber versuchen wir uns wirklich manchmal in unsere Kunden zu versetzen?

Gräbt Googles Goldgrube langsamer?

Mit dieser Frage beschäftigt sich Torben Lux von den onlinemarketingrockstars. Sind geringere CPCs Schuld? Oder gelingt die Marktdurchdringung in Mobile doch nicht so wie geplant? Wer weiß das schon genau…

Suchradar #50 und alle so YEAH

Die nächste Ausgabe des SEO & SEM Magazins Suchradar wird ein Jubiläum – 50. Ausgabe! Dafür haben sich die Schreiberlinge der Internetkapitäne etwas besonderes einfallen lassen.

Analytics-Prüfung jetzt auf deutsch

Analytics, Analytics und nochmals Analytics in unseren dieswöchigen Shortcuts… aber sei’s drum: die Prüfung für Google Partners zur Darstellung der eigenen Fähigkeiten im Bereich Google Analytics ist jetzt auch auf deutsch machbar. Wir haben es zwar auch mit englischen Fragen gepackt, aber viele sollte es freuen, dass die Sprachbarriere jetzt überwunden werden kann.

Bing Ads führt Universal Event Tracking ein

Search Engine Land berichtet über eine Neuerung beim Tracking im Bing Ads System. Das neue Universal Event Tracking (UET) wird das bisherige Conversion Tracking ersetzen und funktioniert ähnlich wie Ziele in Google Analytics. Man munkelt bereits über eine damit in Zusammenhang stehende Einführung von Remarketing. Das wird der Hammer!

Erste Einschätzungen zu Facebooks Atlas

Die ersten Meinungen sind drin und machen Appetit auf mehr. Was zeichnet also die neue Werbeplattform Atlas von Facebook aus? Lest einfach selbst in diesem Artikel von OnlineMarketing.de.

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