SEA News Woche 45/2023

Na, seid Ihr bereits auf der Suche nach dem passenden Geschenk und den neuesten Trends bei der Weihnachtsdeko? Während die Holiday Season immer näher rückt, gibt’s hier die Taschen voller Neuigkeiten. Auszupacken sind die News zu Suchthemen bei PMax-Kampagnen sowie die neuen Google-Funktionen, die Händlern dabei helfen, sich in der Weihnachtszeit von der Masse abzuheben.

Google Ads – Suchthemen für Performance Max (Beta)

Google hat das Feature “Suchthemen” jetzt als Beta für alle Konten auch in Deutschland eingeführt. Im Juli hatten wir bereits darüber berichtet, dass erste User die Suchthemen bzw. “Search themes” in ihren Konten entdeckt haben.

In Performance Max Kampagnen könnt Ihr pro Asset-Gruppe bis zu 25 Suchthemen, vergleichbar mit Keywords, den Zielgruppensignalen hinzufügen. Die Integration von Suchthemen ist optional. Es wird Euch von Google jedoch empfohlen, vor allem wenn Ihr neue Performance Max Kampagnen oder Asset-Gruppen erstellt. „Search themes“ ermöglichen es Euch, umfassendere Informationen bereitzustellen und so die Lerngeschwindigkeit der Kampagne zu erhöhen. Darüber hinaus können Suchthemen nützlich sein, wenn die hinterlegte Landingpage nur begrenzte Informationen über das Produkt oder die Dienstleistung enthält.

Quelle: Google

Wichtig zu wissen ist, dass durch Suchthemen der Traffic der Kampagne nicht eingeschränkt wird. Durch das Einsetzen wird die Reichweite vielmehr erweitert. Wenn Ihr beispielsweise einen Ticketverkauf für ein Museum bewerben wollt, könnt Ihr Suchthemen wie „Aktivitäten für Kinder“ und „Freizeitaktivitäten“ hinzufügen, um eine umfassende Abdeckung der Zielgruppe sicherzustellen.

Wenn Ihr Suchthemen integriert, teilt Ihr der Google AI mit, dass Ihr Traffic im gesamten Google Ads-Inventar erreichen möchtet, einschließlich Suche, YouTube, Gmail, Discover und Display. Im Bereich des Suchnetzwerks werden Suchthemen in Performance Max Kampagnen die gleiche Priorisierung haben wie “phrase match” und “broad match” Keywords in Suchkampagnen. “exact match” Keywords aus anderen Suchkampagnen werden immer noch priorisiert gegenüber den eingetragenen Suchtrends.

Wir empfehlen Euch bei der Implementierung neuer Features in Google Ads stets mit Bedacht vorzugehen. Unsere Erfahrung zeigt, dass Funktionen, die sich noch in der Beta-Phase befinden oder gerade erst daraus kommen, häufig noch nicht die gewünschten Ergebnisse erzielen. In einigen Fällen konnten wir feststellen, dass nach Hinzufügen von Suchbegriffen eine Verschlechterung des Return on Ad Spend (ROAS) aufgetreten ist. Zwar lässt sich ein direkter Zusammenhang schwer nachweisen, jedoch besteht die Möglichkeit, dass der Algorithmus anfangs in eine falsche Richtung gelenkt wird. Besonders bei der nachträglichen Integration von Suchtrends in bestehende Kampagnen raten wir Euch, die Performance aufmerksam zu überwachen.

Google Ads – „Small Business“ Label, Produktbilder-KI, zusätzliche Unternehmensinfos

Small Business-Label unter Produkten

Google kündigt neue Funktionen an, die Euch helfen, während der Feiertagssaison herauszustechen. Eine dieser Funktionen ist die Einführung eines „Small Business“-Labels. Zum einen ermöglicht es kleinen Unternehmen, sich auf Google Maps und in der Suche zu kennzeichnen. Zum anderen erleichtert es Kundinnen und Kunden, gezielt bei ihren bevorzugten kleinen Unternehmen einzukaufen.

Google Product Studio für Produktbilder

Die neue Funkiton „Product Studio“, eine Reihe von KI-Tools ermöglicht es Händlern, Produktbilder anzupassen und zu verwalten. Dazu gehört eine experimentelle KI-Funktion, die Produkte in kreative Szenen einfügt. Dadurch könnt Ihr schneller ansprechende Produktbilder erstellen.

Quelle: Google

Quelle: Google

Zusätzliche Unternehmensinfos in der Suche

Zusätzlich erweitert Google die Händlerinformationen, die auf der Suchergebnisseite angezeigt werden, um Vertrauen bei Kunden aufzubauen. Bei den Händlern werden neben Standort und Mitarbeiterzahl nun auch Informationen wie aktuelle Angebote, Versand- und Rückgaberichtlinien, Kundenserviceinformationen sowie Bewertungen angezeigt.

Google Ads – Neue KI-Funktionen für PMax vorgestellt

Google kündigt neue KI-Funktionen für Performance Max an, die es Euch ermöglichen, kreative Elemente zu generieren und zu verbessern. Dazu gehören die Generierung von Überschriften, Beschreibungen und Bildern, um die kreative Vision umzusetzen. Ihr könnt in wenigen Klicks neue Assets generieren, wobei die KI-Performance-Daten berücksichtigt werden, um effektive Anzeigen vorzuschlagen. Die Flexibilität erstreckt sich auch auf die Bearbeitung von vorhandenen und generierten Bildern direkt in Google Ads.

Quelle: Google

Jedes generierte Asset ist einzigartig und Ihr habt die volle Kontrolle, welches Assets Ihr zu den Kampagnen hinzufügt. Die KI für Performance Max wird als Beta-Version bis Ende des Jahres für alle Werbetreibenden in den USA verfügbar sein. Mal sehen, wann es zu uns herüberschwappt.

Microsoft Advertising – UET-Testfunktion und optimierter Zugang zu Microsoft Produkten

Neue UET-Testfunktion

Keine Conversion-basierte Gebotsstrategie wäre vollständig, wenn Euer UET (Universal Event Tracking) nicht korrekt eingerichtet wäre. Aus diesem Grund hat Microsoft Advertising eine neue UET-Testfunktion eingeführt, mit der Ihr mehr Kontext und mehr Kontrolle über die Fehlerbehebung Eurer UET-Tags erhaltet.

Um den Status Eurer UET-Events zu prüfen, gebt Ihr einfach die jeweilige URL ein. Nachfolgend werden euch Optionen wie „Tag nicht gefunden“, „Kein Datenverkehr erhalten“, „Zeitüberschreitung“ oder „Datenverkehr erhalten“ angezeigt. So könnt Ihr Eure UET-Tag-Daten in Echtzeit überwachen und testen. Wir finden das ziemlich nützlich – vor allem im Hinblick auf die Weihnachtszeit.

Quelle: Microsoft Advertising

Optimierter Zugang zu Microsoft Start, Microsoft Outlook, Microsoft Casual Games und Microsoft 365

Mit Microsoft Advertising könnt Ihr jetzt problemlos und weltweit Display-, Native- oder Video-Anzeigen auf Microsoft Start, Microsoft Outlook, Microsoft Casual Games und Microsoft 365 schalten. Wenn ein potenzieller Kunde beispielsweise Microsoft Start öffnet, könnt Ihr ihn inmitten von Nachrichten mit einer exakt auf ihn zugeschnittenen Native-Ad oder einer Instream-Videoanzeige erreichen.

Darüber hinaus erledigen nach einer Microsoft-Studie 62 % der Menschen regelmäßig persönliche Aufgaben wie Recherchen oder Einkäufe während ihrer Arbeitszeit. Dementsprechend könnt Ihr mit Microsoft Advertising zum Beispiel einen Geschäftsinhaber erreichen, der eine E-Mail in Microsoft Outlook verfasst oder einen Studenten, der Excel in der mobilen Microsoft 365 Android-App verwendet. Dieses digitale Full-Funnel-Werbeangebot bietet dementsprechend einen direkten und effizienten Weg zu Microsofts Inventar in allen Formaten und Märkten auf einer Plattform. Wir denken, dass die potenzielle Reichweite Eurer Werbemaßnahmen dadurch steigt und Euch dabei helfen kann, vorgegebene Marketingziele zu erreichen.

Google Ads – Editor Version 2.5 veröffentlicht

Weiter geht es mit einem Update für den Google Ads Editor. Wir fassen für Euch kurz die nützlichsten Features zusammen:

  • Ihr könnt fortan Deeplinks für App Install Ads in Eure Anzeigen über den Editor integrieren.
  • Automatisch erstellte Assets werden mit in die Ad Strength Eurer responsiven Anzeigen integriert.
  • Die Spalte “Asset Source” ist auf vielen Ebenen verfügbar und zeigt Euch, welche Assets ggf. automatisch erstellt wurden. Hier empfehlen wir, genau zu beobachten.
  • Neue Felder zum Editieren von Discovery Produkt Ads wurden ergänzt.
  • Ihr könnt ab jetzt In-Feed Video Anzeigen für Discovery Ads im Editor erstellen, das gleiche gilt für Video-View-Kampagnen.
  • Ebenso ist die Funktion Broad Match auf Kampagnenebene im Editor verfügbar. Auch hier empfehlen wir Euch, Vorsicht walten zu lassen.
    Auch das Feature der Search-Themes, dass wir Euch weiter oben für PMax-Kampagnen vorgestellt haben, könnt Ihr im Editor nutzen.
    Text Suchen und Ersetzen auf Produktgruppenebene wird Euch mit einem neuen Tool erleichtert.
  • Brand Ausschlüsse und Einschränkungen für Search- und PMax-Kampagnen könnt Ihr von nun an auch im Editor vornehmen.
  • Außerdem dabei sind weitere Einstellungsoptionen für Video Reach-Kampagnen sowie für Demand Gen-Kampagnen.
  • Zu guter Letzt könnt Ihr Eure alten DSA-Kampagnen nun auch im Editor zu PMax upgraden.

Ihr seht eine ganze Reihe neuer Features, einige davon finden wir recht nützlich. Den vollen Artikel findet Ihr hier bei Google.

Google Ads – Umwandlung von horizontalen zu vertikalen Video

Auch Eure PMax-Kampagnen machen fortan vor dem Siegeszug des Shorts-Formats nicht halt. Horizontale Videos, die Ihr in Eure PMax-Kampagnen hinterlegt, werden über das Feature “Flip Video Ad” in das YouTube-Shorts-Format konvertiert. Die Funktion wird standardmäßig aktiviert sein. Die Assets könnt Ihr Euch auf Assetgruppen-Ebene ansehen. Die Funktion dürfte die Reichweite der Kampagnen erhöhen, wir empfehlen sowohl die Anzeigen, als auch die Leistung zu beobachten. Im Zweifel solltet Ihr nach Möglichkeit manuell Videos im entsprechenden Format hinterlegen.

Google Ads – Klick Tracker Beschränkung

Google hat kürzlich seine Richtlinie für eingeschränkte Anzeigenformate und -funktionen aktualisiert. Ab sofort müssen Werbetreibende, die Klick-Tracker verwenden, zertifizierte Klick-Tracker einsetzen, um ihre Anzeigen genehmigt zu bekommen.

Ab dem 11. September 2023 müssen alle Werbetreibenden, die erstmals Klick-Tracker verwenden, einen zertifizierten Klick-Tracker nutzen, um ihre Anzeigen genehmigt zu bekommen. Andernfalls besteht die Möglichkeit, dass Ihre Anzeigen abgelehnt werden. Der genaue Zeitpunkt der Umsetzung dieser Anforderung hängt von der Amtszeit des Werbetreibenden sowie der Einhaltung von Richtlinien und der Aktivität des Kontos ab. Die vollständige Durchsetzung dieser Aktualisierung dauert maximal 12 bis 18 Monate.

Weitere Kurznachrichten

Google Looker Studio – Benachrichtigungsfunktion verfügbar

Eine neue Pro-Funktion ermöglicht Benutzern, Benachrichtigungen für Diagramme in Looker Studio-Berichten einzurichten. Diese Benachrichtigungen werden ausgelöst, wenn die in der Benachrichtigung festgelegten Bedingungen erfüllt sind, und informieren den Ersteller und ausgewählte Empfänger.

Google Tag Manager – Debugging-Sessions Export und Import

Debugging-Sessions können jetzt im Tag Assistant exportiert und importiert werden, um die Sichtung und Behebung von Problemen mit Tags zu erleichtern.

Google AdSense – Änderungen bei der Bezahlung von Publishern

Google AdSense kündigt wichtige Änderungen in der Bezahlung der Publisher an. Ab nächstem Jahr werden sie pro Impression bezahlt und die Umsatzbeteiligung wird in separate Raten für Kauf und Verkauf aufgeteilt. Die Änderungen sollen Transparenz im Mediakaufprozess fördern, wirken sich aber voraussichtlich nicht auf die Einnahmen der Publisher aus.

Lesetipps

Schaut mal bei unseren Social Ads News vom November vorbei!

Huch, schon zu Ende 😞 Aber kein Problem, das nächste Türchen mit spannenden News aus der SEA-Welt könnt ihr bald 😃  mit einem Klick öffnen.

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