Google AdWords im Weihnachtsgeschäft

Eigentlich stecken wir schon mittendrin, aber es gibt sicher immer noch manche, die sich nicht in spezieller Weise auf das Weihnachtsgeschäft vorbereiten oder vorbereitet haben. Gerade für Online Shops sollte diese Zeit als eine besondere, vom allgemeinen Tagesgeschäft abweichende Verkaufsperiode verstanden und dementsprechend u.a. im Bereich SEM umgesetzt werden.

Der Grund ist recht simpel: In der Weihnachts- oder besser Vorweihnachtszeit steigt die Zahl der Suchanfragen und die Kaufbereitschaft der Kunden, die wohl recht bequem Weihnachtsgeschenke ergattern wollen. Aber nicht nur die Nachfrageseite ändert ihr Verhalten. Auch die Konkurrenz auf der Anbieter-, konkret der Werbeseite, wird in der Zeit vor Weihnachten größer.

Diesen veränderten, zeitlich begrenzten Umständen gilt es Rechnung zu tragen. Wir wollen in diesem Beitrag einige Dinge ansprechen, die bei Werbung mit Google AdWords beachtet werden sollten, um im Weihnachtsgeschäft nicht als Verlierer dazustehen.

1. Anzeigentexte

Da viele Konsumenten auf der Suche nach Geschenken sind, sollte sich dieses Thema in den Anzeigentexten wiederfinden. Ein User, der ein Geschenk sucht, klickt auch häufiger auf Anzeigen, die ihm ein Geschenk bzw. eine Geschenkidee versprechen. Ebenso ist es in der Zeit direkt vor dem Fest, also in der letzten Woche vor dem 24. Dezember ein gutes und sehr sinnvolles Argument, wenn kurze Lieferzeiten erwähnt werden. Weitere Informationen können Umtausch und Verpackung betreffen.

2. Budget und Gebote

Da, wie erwähnt, der Konkurrenzkampf in der Vorweihnachtszeit größer ist, sollte auch das Werbebudget angepasst werden. Durch die erhöhte Kaufbereitschaft der User erhöht sich die Conversion Rate. Aber auch die Gebote für AdWords Keywords erhöhen sich in dem für Weihnachten relevanten Themengebiet. Durch die größere Anzahl an Bestellungen steigen natürlich die Umsätze, sodass ein höheres Budget sicherlich angebracht wäre. Zu knappe Tagesbudgets, die viel zu früh am Tag verbraucht sind, nützen hier gar nichts und führen zum Verpassen der erhöhten Nachfrage.

Wichtig ist also, das Budget zumindest so anzupassen, dass es trotz der erhöhten Klickzahl für die gewünschte Anzeigenschaltung zeitlich ausreichend ist. Weiterhin sollte darauf geachtet werden, wie sich die Anzeigenpositionen verändern, um durch Erhöhung der Klickgebote darauf zu reagieren.

Wer hier zu geizig oder sparsam denkt, gerät ins Hintertreffen.

3. Angebote hervorheben

Aus der Erfahrung vergangener Jahre sollte bekannt sein, welche Produkte sich am besten verkaufen. Diese sollten in den Vordergrund gerückt werden. Denkbar sind hier eigene Kampagnen speziell für die Top Produkte der Weihnachtszeit. Ebenso kann die Präsentation auf der Homepage für die Weihnachts-Topseller in den Vordergrund gerückt werden (also beispielsweise auf die Startseite).

Neben den Topsellern sollten die speziellen Weihnachtsangebote auf die gleiche Weise hervorgehoben werden, also durch eigene Kampagnen, durch gesonderte Platzierung und durch Einpflegen spezieller neuer Keywords, hervorgehoben werden. Beispiele dafür sind Gutscheine, extra zusammengestellte Pakete u.ä.

4. Rechtzeitig anfangen und aufhören

Die Statistiken und Tools zur Ermittlung von Suchvolumen und Nachfrage zeigen, dass das Weihnachtsgeschäft tatsächlich schon im frühen November beginnt. Jedenfalls steigt das Suchvolumen für die relevanten Keywords schon in dieser Zeit. Wer also optimal vorbereitet sein will, der baut die Änderungen bzw. extra Kampagnen für das Weihnachtsgeschäft schon weit vor Weihnachten auf. Ein weiterer Vorteil davon, zeitig das Weihnachtgeschäft einzuläuten ist, dass noch ausreichend Zeit bleibt, die Kampagnen, seien es Anzeigentexte oder Keywords, zu optimieren und zu verbessern. Im Dezember bleibt dafür nur wenig Spielraum.

Ebenso wichtig wie rechtzeitiges anzufangen ist rechtzeitig wieder aufzuhören. Dies ist zumindest dann wichtig, wenn speziell mit kurzer Lieferzeit geworben wird. Ab dem Zeitpunkt, wo dies nicht mehr bis Weihnachten gewährleistet werden kann, sollte die Weihnachtskampagne beendet und die normalen AdWords wieder aufgenommen werden.

Fazit

Durch einige gezielte Anpassungen, vor allem aber die Bereitschaft dazu, sollte es recht problemlos möglich sein, vom großen Kuchen Weihnachtsgeschäft das entsprechende Stück abzubekommen. Wer hier allerdings nicht reagiert, wird das Nachsehen haben.

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